Traumzauberbaum

Von: Heidrun Jordan

Es ist mein größter Traum,
stark zu werden wie ein Baum.
Grüne Blätter wiegen sich im Wind,
bis sie im Herbst einfach abgefallen sind.

Unter des Baumes Schatten,
kannst du hören Schnarchratten.
Ausruhen und die Seele baumeln lassen,
deshalb lieben wir die Bäume in Gärten mit ihren Terrassen.

Unter einen Baum kann man schlafen viel,
dabei ist das Traumland unser Ziel.
Friede und Freude sind dort zu Haus,
leider sieht es in unserer Welt ganz anders aus.

Unter des Baumes Krone ist man geschützt,
wenn bei Donner und Regen es blitzt.
Doch trocknet die  Sonne dann des Baumes  Grün,
möchte gleich unser Liebesherz aufglühen.

Höre ich die Vöglein singen im Geäst,
freue ich mich dass sie haben ein warmes Nest.
Egal, ob sie sind groß oder klein,
alle sollen darin zu Hause sein.

Tiere suchen Schutz in Krone und Wurz,
sie können sich auch verletzten bei einem Sturz.
Auch sollte die Rinde nicht mutwillig zerstört werden,
sonst gibt es keine Bäume mehr auf Erden.

Ein jeder Mann pflanzt einen Baum,
diese Zeremonie ist auch bei Staatsbesuchen anzuschauen.
Das Pflänzchen wird gehegt und gepflegt,
damit es im großen Wald nicht untergeht.

Oftmals bekommt der Sämling einen Schutz,
weil ein Tier daran nicht fressen muss.
Für Messerschnitzer ist dies ein schlechter Scherz,
denn so können sie nicht einritzen ein großes Herz.

Bei Freud und Leid kannst du zum Baum gehen,
und alles was dich quält erzählen.
Er wird dir hören geduldig zu,
du aber findest deine innere Ruh.

In deinem Traum unter einer Baumeskron
Entdeckst du eine Insel, als deinen Lohn.
Doch so groß muss die Überraschung gar nicht sein,
es sind die kleinen Dinge, die euch erfreuen.

Wenn du nun im Wald ein Echo hörst,
pass auf, dass du kein Liebespärchen störst.
Die Liebe ist das schönste auf unserer Welt,
wir hoffen, dass sie noch lange hält.

Für unsere Kinder wird oft ein Lebensbaum gepflanzt.
Wie oft haben wir darum getanzt.
Unsere Kinder, sie sollen werden groß,
bis dahin haben wir sie gern auf unserem Schoß.

Wenn dann Schnee bedeckt das Feld,
sich manch Schneeglitzer an den kahlen Ästen hält.
Der Zauber so einer Winternacht,
hat uns alle nachdenklich gemacht.

Ist die Winterzeit vorbei,
freut sich ein jeder auf den Wonnemonat Mai.
Wenn dann das frische Grün erblickt die Welt,
ein Lächeln unsere Sinne erhält.

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